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8/28/2014

URLAUB #2 - Reiseziel und Unterkunft




Durch Krankheit leider etwas verspätet, ABER nun endlich ein weiterer Post aus der Sommerurlaubsreihe :) Bereits auf Facebook wurde ich gefragt, wo es uns eigentlich hin verschlagen hat. Das 'Geheimnis' möchte ich nun lüften ;)


Wir sind auch in diesem Jahr wieder an die Mecklenburger Seenplatte gereist. Unser Urlaubsörtchen hieß Techentin, ein winziges Dorf mit knapp 700 Einwohnern und entsprechend ruhig und idyllisch von verschiedenen Seen umgeben. Eigentlich war es Zufall, dass wir dort landeten, denn ursprünglich hatten wir unseren Urlaub in Falkensee (bei Berlin) gebucht. Unglaublicherweise wurde uns das Ferienziel 3 Tage vor Anreise (!) wegen Doppelbelegung abgesagt. Nach einer durchgoogleten und schlaflosen Nacht, fanden wir glücklicherweise noch eine Ferienwohnung, die uns gefiel. Puuuh! Und das war diese hier:




Umgeben von goldenen Ähren und mitten im Nirgendwo stellte sich unser Urlaubsziel als wunderschönes altes Gutshaus heraus. Die 60qm große Ferienwohnung im Dachgeschoss konnten wir über einen separaten Eingang begehen. Als uns der Vermieter herumführte waren wir sofort angetan von der hellen, modernen, großzügig und gemütlich eingerichteten Wohnung :)





'Damals' als es Mini noch nicht gab, sind wir oft in südlichen Ländern zelten gewesen. Doch campen und Kleinkind - den Stress wollten wir uns nicht geben! Zumal schon alleine die hygienischen Bedingungen fragwürdig wären, je nachdem welchen Campingplatz man erwischt ;) Ferienwohnungen dagegen sind eine tolle Alternative. Man nimmt einfach das mit, was man noch zusätzlich braucht, denn die Grundausstattung ist bereits vorhanden. So kann man sich viel Gepäck (und Nerven) sparen. Mit Kleinkind gibt es aber noch weitere Auswahlkriterien, die für uns für das Reiseziel und -umgebung eine Rolle gespielt haben:

Unser Urlaubscheck
  • Maximale Anreisezeit von 4-5 Stunden
  • Ferienwohnung mit abgetrenntem Schlafraum
  • Vorhandensein von kindgerechtem Mobilar (Bettchen, Hochstuhl, etc.)
  • Spielmöglichkeiten in- und outdoor in unmittelbarer Umgebung
  • nahe gelegene Einkaufsmöglichkeiten
  • Freizeitaktivitäten (Geocaches, Badeseen, Tierpark in Umgebung) 


Das Außengelände war wirklich wunderschön und weitläufig. Mini hatte seinen eigenen Sandkasten und sogar eine Schaukel. Wir durften uns Gemüse im Bauerngarten ernten, grillen, uns auf dem riesigen Gelände frei bewegen und die Natur genießen. Manchmal hab ich sogar kurz vergessen, dass wir in Deutschland und nicht in der Toskana sind ;)




Bereits hier, im Urlaubspost #1, habe ich euch die Initiative 'Kleine Helden leben sicher' vorgestellt, die über Kindersicherheit im Straßenverkehr aufklärt und von welcher ich mich Botschafter nennen darf. Wie versprochen möchte ich euch auch heute wieder ein paar Tipps geben, wie man sich einen schönen Urlaub machen kann, wenn man mit Kind(ern) reist:


Diese Fragen können helfen, den richtigen Urlaubsort zu finden:


  • Hat mein Kind die Chance, sich in einer neuen Umgebung einzuleben?
    Die Frage zielt auf die Länge des Anfahrtsweges und die Dauer des Urlaubs ab. Je länger man sich an dem Urlaubsort aufhält, desto besser kann man sich dort auch einleben.
  • Gibt es gleichaltrige Spielgefährten?
    Diese Informationen kann man meist vor einer Buchung beim Aufenthaltsort – ob Hotel oder Campingplatz – erfragen. Denn nichts ist langweiliger als ein Urlaub ohne Spielkameraden.
  • Bietet der Urlaubsort größtmögliche Freiheit und Sicherheit?
    Gerade wenn viel Zeit an einem Ort verbracht wird (z.B. in einem Hotel), sollte im Vorhinein auch die Lage überprüft werden: Ist in der Nähe eine große Straße, die das Kind gefährden könnte?
  • Bietet der Urlaub meinem Kind etwas Neues?
    Urlaub ist nicht nur ein Ort der Entspannung, sondern gibt Impulse zur Weiterentwicklung bei Erwachsenen und Kindern. Gerade für Kinder ist dabei spannend, was es zu Hause nicht gibt, beispielsweise Berge zum Klettern oder Meer zum Schwimmen. Auch sind Bauernhöfe mit ihren unterschiedlichen Tieren ein besonderer Urlaubsort.
  • Darf mein Kind am Urlaubsort auch Kind sein?
    Ein Ort, an dem Kinder nicht willkommen sind, sorgt bei Familien nur für unnötige Frustration. Bei einem Hotel sollte ein Spielplatz vorhanden und das Unterhaltungsprogramm auch auf die Bedürfnisse der Kleinen zugeschnitten sein.
  • Gibt es in der Nähe des Urlaubsortes eine medizinische Versorgung?
    Egal ob bei kleinen oder großen Wehwehchen: Medizinische Versorgung sollte in jedem Fall schnell erreichbar sein. Das macht den Urlaub sorgenfrei.

Zum Schluss noch ein kleiner Rückblick in Minis ersten Urlaub 2013. Damals haben wir gedacht, wir müssen unserem Kind etwas tolles bieten und extra einen Ferienbungalow mit hauseigenem Ruderboot gemietet. Uuund was war ... tzzzz, der kleine Penner hat die lustige Bootspartie einfach verschlafen :P


Schon bald gibt's Urlaubspost #3, mit gaaaanz viel Wasser :) Und nun wandert dieser erst einmal zur Nähfrosch's Urlaubslinkparty! :*

8/12/2014

URLAUB #1 - Vorbeitungen und Anreise

Der Sommerurlaub 2014 sollte Minis zweite große Urlaubsreise werden. Schon bevor wir mit der Urlaubszielsuche begannen, erinnerte ich mich an den ersten Urlaub mit Baby zurück. Ich hatte es mir damals ziemlich romantisch vorgestellt als 'neue' kleine Familie zu verreisen...

  

Was bisher geschah ...

Unser erster Urlaub zu DRITT ist nun schon ein Jahr her, doch die Erinnerungen daran sind noch ganz frisch. Denn es war kein Urlaub im herkömmlichen Sinne für uns. Für Mini schon, er konnte sich hervorragend entspannen. Ob im Pool, in der Strandmuschel auf der Sonnenterrasse, schlafend im Ruderboot, herumtragend beim Geocachen, beim Essen und Trinken (direkt in den Mund fliegend), beim Popo-Pudern oder bei Ausfahrten im großen Wagen - der Babyjunge hat sich pudelwohl gefühlt. Unser Urlaub hingegen gestaltete nur minimal anders. Da der Bungalow von Babysicherheit weit entfernt war, hatte einer von uns permanente Aufsicht und war damit beschäftigt das Kind von den verbotenen Bereichen zu pflücken. Das andere Elternteil räumte während dessen auf, kochte Essen, räumte auf oder räumte auf. Wir hatten uns einige Unternehmungen vorgenommen, wesentlich weniger als bei unseren vorangegangenen Trips und wir schafften nur einen Bruchteil davon. Denn entweder war Zeit für Mittagsschlaf, Mittagsessen, Vormittagsschlaf, Nachmittagsmilch, Nachmittagsschlaf oder es war einfach nur zu heiß. Dennoch, ein schöner erster Urlaub - nur anders eben :)


Mini's zweiter Sommerurlaub

Da ich nun bereits wusste, wie unsere zukünftigen Urlaube aussehen werden, konnte ich mich gut darauf einstellen und alles gelassener angehen ;) Da ich im ersten Urlaub selbst kochen musste (der Babyjunge aß keine fertigen Gläschen), mussten wir ziemlich viel Schnickschnack mitnehmen. Dieser Kram konnte dieses Mal zuhause bleiben. Dafür musste mehr Wert auf die Unterhaltung des Kindes gelegt werden. Das heißt, Spielsachen in Groß- und Kleinformat, aus Holz, Papier, Plastik, Plüsch ... Dazu kam der Kinderwagen, Bobbycar, Planschbecken, Strandmuschel, Sonnenschirm, 2 große Koffer voll mit Klamotten, Lebensmittel und die Verpflegung, die für den Urlaub in einer Ferienwohnung eben notwendig ist. Ganz wichtig für lange Autofahrten ist natürlich, dass das ganze Gepäck gut gesichert ist und bei einer Vollbremsung oder einem Unfall nicht quer durch das Auto fliegt.


An dieser Stelle möchte ich euch auf die tolle Initiative 'Kleine Helden leben sicher' aufmerksam machen. Auf der Website wird über Kindersicherheit im Straßenverker aufmerksam gemacht, in diesem Jahr mit Schwerpunkt 'Kindersicherheit im Auto'. Ich darf mich Botschafter dieser Aktion nennen und freue mich sehr darüber, nun auch ein wenig Bildungsarbeit auf meinem Blog leisten zu können :) Ich werde euch hin und wieder ein paar Tipps geben, wie man sich mit Kind im Straßenverkehr sehr sicher bewegen kann. So zum Beispiel:

Auf was man unter anderem beim Packen für eine sichere Fahrt achten sollte:
  • Keine schweren Gegenstände auf der Hutablage verstauen. Generell gilt: schwere Gegenstände weiter unten verstauen – im Fußbereich oder Kofferraum.
  • Gegenstände nicht frei im Kofferraum stehen lassen, sondern immer an festen Flächen wie der Rücksitzbank platzieren und möglichst mit einem Gurt sichern.
  • Sitze nur umklappen, wenn es absolut erforderlich ist, da sie auch als schützende Wände dienen.
  • Rücksitzlehne durch diagonal geschlossene Gurte unterstützen, wenn dort niemand sitzt.
  • Im besten Fall das Gepäck mit einem Spanngurt sichern oder, wenn möglich, mit den Autogurten.
  • Nicht vergessen: Auch bei einem vollgepackten Auto müssen Erste-Hilfe-Koffer, Warnweste und Warndreieck immer griffbereit sein!
Wir hatten zum Glück zusätzlich noch ein Jetbag XXL, dadurch konnten wir den Fahrgastraum recht frei lassen. Die Anfahrt an sich war ganz gut und das, obwohl Mini in diesen 4 Stunden Fahrtzeit nur eine viertel Stunde schlief. Wir haben ihn mit den verschiedensten Aktionen bei Laune gehalten. Am besten fuktionierte da das Essen. Reiswaffeln, Wienerwürstchen, Roggenbrötchen, Fruchtschnitte, Apfel, Banane. Alles in dieser Reihenfolge und dann wieder von vorn :D Memoriekärtchen mit Tierbildern, ein klimperndes Telefon und 10 verschiedene Autos (die ständig in den Fußraum fielen) füllten die Esspausen. Auch hierzu, wie lange Reisen Spaß machen können, gibt die Initiative 'Kleine Helden leben sicher' Tipps und Anregungen. 
Und nun freue ich mich, der lieben Katja von Nähfrosch meinen ersten Link für ihre Urlaubslinkparty zu spendieren :)
Das war heute Teil #1 von #5. Und nun geht der Urlaub erst richtig los ... ich hoffe euch interessierts und ich langweile euch nicht :D